Eine Ni-MH-Zelle hat eine Nennspannung von 1,2 V; ihre Spannung sinkt beim Entladen allmählich. Eine Type-C-Lithiumzelle hält geregelte 1,5 V, bis sie fast leer ist, und schaltet dann ab. Geräte, die den Ladezustand anhand der Spannung bestimmen, zeigen die Lithiumzelle bis kurz vor dem Abschalten als voll an — bei einer Fernbedienung unproblematisch, bei einem Kamerablitz störend.
Der andere Unterschied ist der Arbeitsablauf. Ni-MH benötigt ein Ladegerät, die Type-C-Zelle benötigt ein Kabel und einen freien USB-Anschluss. Für einen Veranstaltungsort, der vierzig Zellen verwaltet, gewinnt das Ladegerät an Durchsatz. Für einen Verbraucher mit vier gewinnt das Kabel an Komfort.
Die Kosten trennen sie weiter: Ni-MH ist deutlich günstiger pro Zelle und pro Zyklus, die Lithium-Zelle kauft man wegen des Spannungsverhaltens oder der Bequemlichkeit, nicht weil es moderner klingt.
Verwenden Sie diese Checkliste
- Überprüfen Sie, wie Ihr Gerät die Spannung misst und abschneidet
- Testlaufzeit im fertigen Produkt, nicht auf einem Prüfstand
- Vergleichen Sie Kabelladung mit einem Multi-Slot-Ladegerät für Ihr Volumen
- Fragen Sie nach den Transportdokumenten für Lithium-Modelle
